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Kölpinsee
Die Landschaft rund um Kölpinsee lädt mit ihren Buchen- und Nadelwäldern
zum beschaulichen Verweilen oder zum Wandern ein. Kölpinsee selbst
erstreckt sich von der Ostseeküste bis zur Loddiner Höft, die weit ins
Achterwasser hineinragt. Von dort aus hat man dann eine wunderschöne
Aussicht auf Achterwasser, Peenestrom und vorpommersches Festland.
Eine besondere Attraktion ist der Kölpinsee, der lediglich durch die Düne
und den darauf verlaufenden Radwanderwegen von der Ostsee getrennt ist.
Sagenumwoben ist nicht nur seine Lage, sondern auch die Beschaffenheit,
denn der See ist an seiner tiefsten Stelle immerhin 50 Meter tief.
Bemerkenswert ist auch die Existenz einer kleinen, mit Bäumen bewachsenen
Insel, Schwaneninsel genannt: sie ist Zufluchtsort der verschiedensten
Wasservögel.
Geschichte von Kölpinsee
1854 wurde mit dem Bau eines kleinen Fachwerkgebäudes begonnen, das zwei
Jahre später als "Restaurant "Seerose" in unmittelbarer Strandnähe und
ganz nah am Schwanensee eröffnet wurde. Ein Jahr zuvor hatte Carl Prutz,
der als eigentlicher Gründer des aufblühenden Ostseebades gilt, das "Haus
am See" erbauen lassen, was danach als Beherbergungsunternehmen
fungierte. Bis 1922 wurden weitere Pensionen gebaut, was sehr stark vom
Eisenbahnanschluss beeinflusst war.
1929 besuchten mehr als 3000 Badegäste Kölpinsee. Diese Zahlen konnte der
Ort über die Jahre hinweg halten und auch noch steigern. Der FDGB Koserow
baute später ein Ferienheim, was noch heute als Kurhotel existiert. In
den 80er Jahren kamen in jeder Saison etwa 24.000 Urlauber nach
Kölpinsee; begünstigt durch die landschaftlich attraktive Lage hat sich
das auch bis heute nicht verändert.
© 1998
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